Berufsvorstellung Bauten- und Objektbeschichter/in

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Ausbildung mitbringen?
Selbstverständlich sind handwerkliches Geschick, Kreativität und Sinn für Farbe und Gestaltung die Grundvoraussetzung für diesen farbenfrohen Beruf.

In der Regel ist die Bewerbung mit einem qualifizierten Hauptschulabschluss in einem unserer zahlreichen Innungsfachbetriebe möglich.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildungsdauer laut Berufbildungsgesetz beträgt 24 Monate.
Welche Ausbildungsinhalte werden vermittelt?

Bauten- und Objektbeschichter/in

  • prüfen und bewerten Untergründe und bereiten sie für Beschichtungen vor,
  • führen Schutzmaßnahmen für nicht zu bearbeitende Flächen und an Objekten durch,
  • behandeln, bekleiden, beschichten und gestalten Oberflächen,
  • halten und setzen Oberflächen in stand,
  • führen ausbau- und Montagearbeiten durch,
  • führen putz-, dämm- und Trockenbauarbeiten durch,
  • führen Messungen durch und dokumentieren die Ergebnisse,
  • wählen Geräte, Werkzeuge, Maschinen und anlagen für den Arbeitsauftrag aus, richten diese ein, bedienen sie und halten sie in stand,
  • bauen Arbeitsgerüste auf und ab, bedienen Hubarbeitsbühnen, setzen förder- und Transporteinrichtungen ein und halten sie in stand,
  • bearbeiten Werkstoffe und Bauteile.

Müssen Berufsschule und überbetriebliche Lehrgänge besucht werden?
Der Berufsschulunterricht findet im 1. Ausbildungsjahr 1-2 mal pro Woche und ab dem 2. Ausbildungsjahr 1 mal pro Woche statt. der überbetriebliche Lehrgang erfolgt im 1. Ausbildungsjahr für 2 Wochen und im 2. Ausbildungsjahr für 3 Wochen jeweils im Block

Welche Prüfungen müssen absolviert werden?
Am Ende des 1. Ausbildungsjahres findet die Zwischenprüfung statt, welche eine der Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung am Ende der Ausbildung ist. Film der Bundesagentur für Arbeit: Bauten- und Objektbeschichter/in